1. Schritt

Vor dem Start

Voraussetzung für die Anwendung der Mobilitätsberichterstattung ist das Bedürfnis die bisherige kommunale Mobilität zu verbessern, indem Defizite aufgespürt und die Mobilität der Menschen mit ihren Wünschen erhoben werden. Der Impuls dazu kann durch die Verkehrspolitik und -verwaltung oder durch die Bürger*innen selbst kommen. Als Arbeitsgrundlage bedarf es anschließend einer Person oder eines Teams, das das Mobilitätsmanagement koordiniert und lenkt. Dafür sind Kenntnisse aus den folgenden Bereichen notwendig:


  • Stadt- und Verkehrsplanung,
  • Verkehrspolitik,
  • Verwaltungsstruktur,
  • Kommunikation,
  • Beteiligung,
  • Methodenkenntnis zur Bewertung von Infrastruktur, Verkehr und Mobilität.

Das Aufgabengebiet umfasst die Koordination verschiedener Themen, Akteure und Verwaltungsebenen unter einem gemeinsamen Leitbild. Um die Mobilität der Menschen zu verstehen, Ideen zu bewerten und Aufgaben zu lenken, gehen die Anforderungen dabei über die ingenieurstechnischen Bewertungen der Infrastruktur und des Verkehrsflusses hinaus. Das Mobilitätsmanagement ist die Anlauf- und Schnittstelle für die Bevölkerung zu Fragen der Mobilität, des Verkehrs und der Infrastruktur.


Es ist zu empfehlen, das Mobilitätsmanagement in das Amt für Verkehrsentwicklung, Stadtentwicklung oder ein vergleichbares Amt zu integrieren. Bestenfalls als Stabsstelle, um den Koordinationsaufgaben verschiedener Interessen gerecht zu werden und Entscheidungsbefugnis zu haben.


Die Mittel für die Person oder das Team des Mobilitätsmanagements müssen im Haushalt eingeplant werden. Dazu können Zuschüsse über Förderprogramme der Länder oder über den Bund akquiriert werden. Der Umfang des Budgets richtet sich nach der Größe des Teams, dem Umfang der Erhebungen, der Öffentlichkeitsarbeit und den Maßnahmen, die das kommunale Mobilitätsmanagement umsetzen kann.

Checkliste

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